DFB-Team: Joachim Löw bleibt Bundestrainer und führt Deutschland zur EM 2016

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Normalerweise mischt sich Bundestrainer Joachim Löw nicht in das Alltagsgeschäft der Bundesligisten ein. Nun hat sich der 54-jährige jedoch zum Champions League-Halbfinalkracher zwischen Bayern und Barcelona geäußert und räumt den Münchnern trotz Verletzungspech gute Chancen gegen die Spanier ein.

Für viele Fans und Experten ist der FC Bayern München im Halbfinale der UEFA Champions League gegen den FC Barcelona klarer Außenseiter. Ohne Franck Ribery, Arjen Robben, David Alaba und Holger Badstuber wird es definitiv schwer für den deutschen Rekordmeister, doch anders als viele andere glaubt Bundestrainer Joachim Löw daran, dass die Bayern gute Chancen auf einen Einzug ins Finale haben. In der Bild Zeitung äußerte sich der Weltmeister-Trainer wie folgt dazu: „Natürlich haben die Bayern eine Chance gegen Barcelona. Auch wenn Barcelona im Moment den besseren Lauf zu haben scheint, besitzen die Bayern trotz der Verletzungen immer noch genügend Topspieler, um dagegenzuhalten.“

Die Münchner haben bereits im Viertelfinale nach der 1:3-Hinspielniederlage gegen den FC Porto Moral bewiesen und das Rückspiel furios mit 6:1 gewonnen. Auch damals fehlten Leistungsträger wie Robben oder Ribery.

Darüber hinaus äußerte sich Löw über seinen Spieler Mario Götze und nahm den Endspiel-Torschützen in Schutz: „Wir dürfen bei allen Diskussionen über Mario nicht vergessen, wie jung er noch ist. Wie gut er ist, haben wir oft genug gesehen.“

Vor allem für Pep Guardiola wird es ein ganz besonderes Spiel so Löw, der Spanier kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Einen Vorteil für die Bayern sieht Löw darin jedoch nicht: „Es wird ein sehr emotionales Spiel für ihn. Er hat in Barcelona gespielt und als Trainer großartige Erfolge gehabt. Ob er sportlich dadurch Vorteile hat? Dies glaube ich nicht. Auf dem Niveau kann kaum einer den anderen mehr überraschen, und sie können sicher sein, dass beide Seiten alles über den Gegenüber wissen.“

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