Weltfußballer des Jahres: Ronaldo macht das Rennen vor Messi und Manuel Neuer

Foto: Steindy / Wikipedia

Die Erwartungen und Hoffnungen in Fussball Deutschland waren groß, am Ende musste sich Weltmeister Manuel Neuer jedoch bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres Cristiano Ronaldo und sogar Lionel Messi geschlagen geben. Neuer landete hinter den Superstars von Real Madrid und dem FC Barcelona „nur“ auf dem dritten Rang.

Cristiano Ronaldo bekam insgesamt 37,66 Prozent der Stimmen, auf Messi fielen 15,76 Prozent. Manuel Neuer, dem vor der Wahl echte Siegchancen eingeräumt wurden, landete auf Platz 3 mit 15,72 Prozent.

Während die Enttäuschung bei Fans und Experten groß sein dürfte, zeigte sich Neuer als fairer Verlierer:

Er hat Spiele allein entschieden, über seine Tore brauchen wir nicht zu sprechen. „Er ist ein Weltklassefußballer – und das weiß jeder von uns

Auch wenn Ronaldo bei der WM mit Portugal auf ganzer Linie enttäuschte mit dem frühen Vorrunden-Aus, durch den Gewinn der Champions League und seinen insgesamt 17 Toren in diesem Wettbewerb hat er 2014 über die gesamte Jahr hinweg überragende Leistungen gezeigt. Für ihn ist es nach 2008 und 2013 bereits die dritte persönliche Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres. Er selbst äußerte sich wie folgt zu dem erneuten Erfolg:

Es war ein unvergessliches Jahr. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich gewählt haben

Neuer wäre nicht nur der zweite deutsche Weltfußballer nach Lothar Matthäus (1991) gewesen, sondern auch der erst Torhüter in der Geschichte der Wahl. Der Weltfußballer wird jedes Jahr von allen Nationaltrainer und Kapitänen der Nationalteams, sowie ausgewählten Journalisten bestimmt.

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