Dass Fußballer, Boxer und Co. nicht selten unerhört hohe Gehälter einstreichen, ist nichts Neues. Wie hoch die genauen Summen sind, kann sich jedoch kaum jemand vorstellen. Das amerikanische Magazin Forbes hat nun eine Liste der am besten verdienenden Sportler herausgegeben.

Sportlicher Erfolg ist nicht immer mit prall gefüllten Geldbeuteln gleichzusetzen, da die Vereine nur einen Teil des Einkommens bezahlen. Ein Großteil des Geldes hingegen stammt aus Werbeeinnahmen und von Sponsoren. Diese sind nicht direkt mit der sportlichen Leistung verknüpft. So konnte Tennis-Star Roger Federer mehr Einnahmen einstreichen als Weltrang-Erster Novac Djokovic. Der Schweizer ist so beliebt, dass er im Jahr 2016 60 Millionen Dollar allein durch Werbung verdiente. Das macht ihn zumindest in dieser Kategorie zum Spitzenreiter, wie in einem Blog-Beitrag von smava zu lesen ist. Währenddessen konzentrierte sich der Serbe auf seinen Erfolg auf dem Tennisplatz.

Die bestbezahlten Sportarten der Welt

Ein Blick auf die Forbes-Liste zeigt schnell, welche Sportarten besonders profitabel sind. Hier finden sich hauptsächlich Boxer, Fußballer, Tennisspieler oder Persönlichkeiten aus Basketball, Golf und Formel 1 oder American Football. Andere Disziplinen sind hier eigentlich kaum vertreten. Angeführt wird diese Geldrangliste von zwei Boxern: Manny Pacquiao an zweiter Stelle. Am meisten verdient der Boxer Floyd Mayweather mit einem Gesamtgehalt von 300 Millionen Dollar. Fußballer Cristiano Ronaldo ist mit knapp 80 Millionen an dritter Stelle zu finden. Die anderen Ränge sind besetzt mit großen Namen wie Lionel Messi, James LeBron, Tiger Woods oder Kobe Bryant. Mit Serena Williams und Maria Scharapowa schafften es lediglich zwei Sportlerinnen auf die Liste der Bestverdiener.

Die drei deutschen Top-Verdiener

Mit Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Bastian Schweinsteiger haben es auch drei Deutsche in die Top Ten der am besten bezahlten Sportler geschafft. Mit 38,8 Millionen konnte Formel 1 Fahrer Sebastian Vettel Rang 19 für sich behaupten. Sein Wiesbadener Kollege belegt hingegen „nur“ Platz 98. Das sind immer noch 20 Millionen. Ansonsten dominieren amerikanische Basketballer oder Baseball-Spieler sowie Sportler im Football die Liste. Sie sind am häufigsten vertreten.

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