DFB-Team: Deutschland führt die FIFA-Weltrangliste weiter an

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Alle großen europäischen Ligen sind nun zu Ende und die Aufmerksamkeit der Fußballfans ist fest der EM zugewendet. Das Turnier ist eine großartige Bühne für Spieler aus ganz Europa ihr Talent zu zeigen, aber manche haben dann Schwierigkeiten ihre starken Leistungen aus den Ligen in die Nationalmannschaft zu übertragen. Es gibt viele Beispiele für Spieler, dessen Erfolge auf nationaler Ebene zu Wünschen übrig gelassen haben. Woran liegt es? Dem Druck? Den Mitspielern? An der Position? Jeden Spieler begleiten andere Umstände, und die Nationalmannschaftstrainer müssen ihre Wahl aufgrund ihrer Leistungen in den Vereinen treffen, und darauf hoffen, dass sie es dann schaffen, diese auch auf der großen internationalen Bühne abzurufen.

Vielleicht die größte Schwierigkeit hierbei stellen die anderen Mitspieler dar. Der Spieler trifft Teamkollegen, mit denen er schon seit Monaten nicht zusammengespielt hat, und es braucht immer Zeit, sich aufeinander einzustellen. Der internationale Fußball ist aber leider nicht dafür bekannt, einem viel Zeit zu gewähren. Außerdem hat sich der Spieler vielleicht auch stark auf einen Mitspieler aus dem Verein eingestellt, der perfekt zu seiner Spielweise passt; dessen Laufwege er intuitiv versteht und dessen Positionierung im Raum er blind vertrauen kann. Dies ist nur selten auf nationaler Ebene zu finden. Natürlich gibt es viele Naturtalente, für die diese Umstellung kein Problem darstellt, oder Teamkollegen aus dem Verein, die auch zusammen für die Nationalmannschaft spielen. Ein gutes Beispiel hierfür sind Deutschland und Spanien; diese zwei Länder waren in den vergangenen Jahren extrem erfolgreich, und ihr Erfolg beruht zum großen Teil auf den Teamkollegen aus Barcelona und Bayern München. Die Spieler verstehen sich blind und dies ist sicher auch einer der Hauptgründe, wieso diese zwei Nationalmannschaften EM-Favoriten sind. Diese und andere Wetthighlights für die EM 2016 sind auf Betway zu finden. Besonderer Lob hierbei gehört wohl der spanischen Mannschaft, sie haben es geschafft, Spieler aus zwei Vereinen mit einer extrem starken Rivalität (Barcelona und Real) zu einer Einheit zu formen.

Wenn wir uns nun den Spielern im Einzelnen zuwenden, gibt es natürlich viele große Namen, die darauf hoffen werden, ihre Form aus dem Verein auch bei der EM fortzusetzen: Ronaldo, Ibrahimović, Müller, Iniesta, Griezmann, Pogba; die Liste könnte noch lange so weitergehen. Von ihnen wird erwartet, dass sie ihre Leistungen abrufen, aber es ist vielleicht interessanter zu beobachten, wie weniger bekannte Spieler mit auf der großen Bühne agieren werden. Unter diesen sind wohl besonders der Freistoßspezialist Dimitri Payet und N’Golo Kante hervorzuheben, die auf eine erstklassige Saison für ihre Vereine zurückblicken können. Aus der deutschen Perspektive wird es interessant sein zu beobachten, wie der Youngster Leroy Sane seine exzellente Ballfertigkeit und sein Platzverständnis auf das internationale Tunier übertragen wird; oder ob es Joshua Kimmich gelingen wird, seinen wachsenden Einfluss bei den Bayern auch in Joachim Löws Mannschaft, welche recht harte Spiele erwarten, einzubringen.

Zusammenfassend: Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Spieler seine Form aus dem Klub auch erfolgreich in die Nationalmannschaft übertragen wird, und dies unterliegt verständlichen Gründen. Es gibt einfach nicht genug Zeit, um die Spieler komplett aufeinander einzustimmen, vor allem Spieler, die während der Saison Klubrivalen sind. Aber es ist dennoch möglich, ein erfolgreiches Team zu formen, und wir können darauf hoffen, dass die Superstars der Klubsaison, auch bei der EM aufglänzen werden, wie es auch Deutschland in Brasilien gelungen war.

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