Lukas Podolski: Kann der Nationalmannschaft immer noch helfen

Foto: Michael Kranewitter / Wikipedia

Lukas Podolski hat mit dem Wechsel von Arsenal London zu Galatasaray Istanbul einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. In Istanbul wird der Ex-Kölner sicherlich mehr Spielzeiten erhalten als in London. Für Podolski geht es in der kommenden Saison nun darum sich über starke und konstante Leistungen bei Galatasaray auch erneut für weitere Aufgaben im DFB-Trikot zu empfehlen.

125 Länderspiele hat Lukas Podolski in den vergangenen knapp 11 Jahren für Deutschland absolviert, mit dem WM-Triumph 2014 in Brasilien hat er seine Nationalmannschaftskarriere bereits gekrönt, doch Poldi hat noch Ambitionen und denkt noch lange nicht ans aufhören. Zuletzt geriet der 30-jährige zunehmend in die Kritik von Fans und Medien, demnach würde der Stürmer zu sehr von seinen alten (guten) Zeiten leben und stünde kurz davor nicht mehr regelmäßig nominiert zu werden.

Bundestrainer Joachim Löw vertraut Podolski voll und ganz, dennoch hat auch Löw zuletzt betont, dass der Angreifer mehr Spielpraxis benötigt um mittelfristig wieder eine tragende Rolle im DFB-Team zu spielen. Bei Arsenal London und zuletzt Inter Mailand kam Podolski nicht über eine Reservsitenrolle hinaus. Mit dem Wechsel zu Galatasaray Istanbul soll sich dies nun ändern. In der Süper Lig will und muss Podolski wieder regelmäßig spielen, sollte ihm dies gelingen kommen die Tore von alleine und auch die Kritiker werden verstummen.

Die EM 2016 ist das große Ziel von Prinz Poldi, mit 31 wäre das sein letztes großes Turnier mit Deutschland. Es wird spannend zu sehen ob er kommendes Jahr in Frankreich zum deutschen Aufgebot zählen wird.

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