EM-Qualifikation 2016

Foto: UEFA

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat sich lange Zeit gelassen eine Entscheidung nach dem Abbruch-Skandal beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland zu fällen. Nun wurde die Begegnung am grünen Tisch mit 3:0 für Russland gewertet.

Es war der Aufreger am vergangenen Spieltag der EM-Qualifikation 2016, die Rede ist vom Spiel-Abbruch bei der Begegnung zwischen Montenegro und Russland. Bei dem Spiel Ende März wurde der russische Torwart Igor Akinfejew kurz nach dem Anpfiff von einem Feuerwerkskörper getroffen worden und musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach einer rund 30-minütigen Unterbrechung wurde die Partie in Podgorica zunächst fortgesetzt, nach erneuten Fans-Ausschreitungen auf der Tribüne wurde die Begegnung jedoch in der 67. Minute abgebrochen.

Knapp zwei Wochen hat sich die UEFA Zeit gelassen, Beweise analysiert und Gespräche geführt. Am Ende wurde die Partie am grünen Tisch mit 3:0 für Russland gewertet. Darüber hinaus muss Montenegro sein nächstes Heimspiel vor leeren Rängen ohne Zuschauer austragen. Eine weiteres Länderspiel wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Auch finanziell kam es eine Strafe, der Verband wurde mit 50.000 Euro belangt.

Aber auch der russische Verband wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro verdonnert, Grund hierfür war das Verhalten der russischen Fans während der Partie.

In der Gruppe G hat Russland mit dem 3:0 am grünen Tisch nun acht Punkten und ist Tabellen-Dritter hinter Österreich (13) und Schweden (9). Montenegro ist mit fünf Zählern nach fünf Partien Vierter.

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