Bei den Nationalmannschaften dreht sich rund 16 Monate vor dem Anpfiff der Fußball-EM das Personalkarussell. Freuen darf sich Holger Badstuber vom FC Bayern, den Jogi Löw gerne wieder in der Nationalelf sehen würde.

Die letzten Jahre waren für den Innenverteidiger eine einzige Leidensstrecke: Erst zwangen ihn zwei Kreuzbandrisse mit mehreren Operationen zu einer fast zweijährigen Spielpause, dann zog er sich schon am dritten Spieltag nach seinem Comeback einen erneuten Muskelsehnenriss zu. Nach weiteren fünf Monaten Pausen meldete sich Badstuber nun eindrucksvoll zurück und erzielte beim 7:0 gegen Donezk sein erstes Tor in der Champions League. Nun winkt das Comeback in der Nationalelf: Bundestrainer Löw, dessen eigener Vertrag gerade erst verlängert wurde, dachte jedenfalls schon laut über eine Nominierung des Bayern für die beiden Spiele gegen Australien (Freundschaftsspiel) und Georgien (EM-Quali) nach. Dabei braucht sich Badstuber wenigstens nicht sonderlich ins Zeug legen: Führende Wettanbieter wie www.digibet.com erwarten einen Spaziergang für die Deutschen: Die Quoten auf den deutschen Sieg liegen bei lahmen 1,13 – die auf einen georgischen Sieg hingegen bei 19,00.

Nabil Fekir: Frankreich statt Algerien

In der französischen Ligue 1 ist der 21-jährige Stürmer Nabil Fekir der Mann der Stunde: Nicht zuletzt dank seiner überragenden Leistungen steht sein Verein Olympique Lyon derzeit überraschend an der Tabellenspitze vor Schwergewichtigen wie Paris St. Germain und AS Monaco. Kein Wunder, dass sich viele Vereine die Dienste des Talents sichern wollen. Auch die französische Nationalmannschaft hätte den gebürtigen Algerier gerne in ihren Reihen, und die Überredungskünste von Nationaltrainer Dechamps scheinen sich bezahlt zu machen: Der Jungstar gab nun bekannt, er wollte bei der EM 2016 im eigenen Land für Frankreich spielen.

Turbulenzen in Paris: Ibrahimovic tobt über Schiedsrichter

Frust auf Frankreich schiebt derweil Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic, für den es bei Paris St. Germain derzeit nicht rund läuft. Nach der Niederlange gegen Bordeaux haderte er mit dem Schiedsrichter und dem ganzen „Scheißland“, das einen Verein wie PSG nicht verdiene. Blöderweise meckerte er im Beisein laufender Kameras, sodass der Wirbel nicht ausblieb. Noch am gleichen Abend musste er eine Entschuldigung bei Facebook nachreichen. In der Gruppe G der EM-Quali läuft es für Ibrahimovic dagegen besser: Hier stehen die Schweden auf dem zweiten Platz hinter den überraschend führenden Österreichern. Mit Moldawien und Montenegro warten an den nächsten zwei Spieltagen überdies keine sonderlich ernstzunehmenden Gegner. Spannend wird es erst im September, wenn Schweden auf die derzeit drittplatzierten Russen trifft.

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